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Du erzähltest mich in den Himmel und wir bestellten roten Wein. »Auf dein Leben, daß ich dein Freund bin!« so ähnlich
- In wievielen Kneipen warst Du allein
und schriebst die schlimmen Briefe
(auf Servietten und Bierpappe)? Sei gnädig zu mir. Trink mir keine Flausen zwischen uns.
Zwischen uns ist noch immer ein Leben zuviel und mit der Nacht geht der Atem, das Lachen.
Immernoch Ausgang des Winters,
die Zufriedenheit folgt uns wie ein Hund, vorbei an dunklen Eibenwänden. Die Vernehmung des Glücks schließt mit den Händen.
Sie atmen ruhig in die kalte Luft und erzählen vom Wind im mathematischen Staub. Irgendein
alter Mann grinst, und irgendeine Frau küßt mich, beide sehen aus wie du und ich und niemand fragt nach der Verheißung.
Durchgerutscht. Unter den Sieben der Welt liegt das Zwitschern der Amseln im Stadtpark. Der eine liest, der andere schläft, einer fixt, man teilt sich die Reste der der Träume ---
der große Entwurf war am Ende ein Vogel.
Zwei Huren spielen ein heiteres Stück, an der Küste des Djemna el Fna.
Das Café ist um diese Zeit leer, Licht und Geruch, Kichern, Gerinnsel der Zeit
lang in den Schatten der Tage. Durch den Staub draußen weht ein Leben vorbei und weht an der Stelle vorüber. Doch hier wird die Geschichte erzählt.
An Stellen, wie immer wie Soße gebunden. Wir sind dabei.
Auch bei diesem Hören einer Gitarrenmusik finde ich mich in Gedanken in Las Palmas wieder, vor einem Schaufenster.
Diesmal aber finde ich den grund: damals strich ich abgebrannt durch die Stadt - der freiwillige Verlust, die Flucht, der Abschied, die brennende, illusorische Hoffnung
auf ein zweites Glück, und daß du mich aufsuchst, hier oder wartest auf meine Rückkehr nach Taghazout. Ich betrat den Laden, griff eine Zwölfsaitige und spielte ein Medley meiner Träume - Gitarre.
ICH spielte Gitarre.
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