|
ich glaub im zimmer wärs jetzt so auch dunkel. draußen wärs dunkel. is schon spät. ich hab jetzt
mein diktiergerät in der hand, und es läuft seit fünf sekunden auf aufnahme. im hintergrund läuft eine neil young cd. ich hab sie auf wiederholung geschaltet und werd sie wohl die ganze nacht laufen lassen. platten
hör ich nur noch selten. ich will sie nicht verkratzen. ich seh nichts mehr. aber jetzt bei dem track fällt es mir nicht mehr schwer, mich an den tag zu erinnern, anders als den ganzen abend kann ich jetzt, glaub
ich, anfangen. ich sehs jetzt richtig vor mir. das zimmer, dasselbe zimmer in dem ich grad sitze. ich hab es an diesem nachmittag verdunkelt, weil ich mir einen film anschauen wollte. ich hab eine decke vor dem
fenster aufgehängt, was mir ermöglichte, in dem film drin zu sein. es war der letzte film, den ich wirklich gesehn hab. alle filme, die danach kamen, warn nur hörspiele, zu denen ich die bilder im kopf selber machen
mußte. nach den ersten szenen fiel mir ein gedanke wieder ein, den ich dachte, als ich den film davor schon mal gesehen hatte. oder eigentlich war es ein gefühl, eine empfindung. daß ich selbst in der landschaft
schon mal gewesen bin. vor langer zeit. damals hatte ich an ein früheres leben gedacht, aber nun erschien mir ein in- tensiver traum viel naheliegender. ein traum, der so groß war, daß ich hinterher glaubte, es wäre
wirklich passiert. ich glaub, ich hatte drei oder vier solcher träume. alle waren da, bevor schule anfing. in der 2. klasse fing ich dann an, träume aufzuschreiben. paar jahre später konnte ich mich an träume nicht
mehr erinnern und nach paar weiteren jahren konnte ichs wieder. das war die zeit, in der meine noten immer schlechter wurden. dann war die landschaft wieder da und die verknüpfung mit einer joni mitchell platte,
und mir war klar, daß die beiden sachen ir- gendwie immer nebeneinander in meinem kopf sind und daß sich das nie ändern würde. ich hab dann ne weile die augen zugemacht und jedes mal, wenn ich sie kurz aufmachte,
war die landschaft wieder da. blitze aus einer helleren zeit. ich erinnere mich, daß der film irgendwann nur noch ziemlich wenige außenaufnahmen hatte, und das war auch irgendwie der zeitpunkt, wo mich der film
immer weniger packte. nach einer weile schaltete ich aus und legte die joni mitchell platte auf. die bilder kamen wieder zurück und nach kurzer zeit war es vielmehr mein eigener film als zuvor. während ich mir noch
einmal mehr darüber bewußt wurde, daß auf keiner anderen platte eine intensivere heimkehr für mich drauf ist, wußte ich auf einmal zum ersten mal, was die sonic youth zeile hey joni put it all behind me too für mich
bedeutete. in diesem moment, als der zweite track anfing. für kurze zeit war ich irgendwie erleichtert. dann wars wie zuvor und doch irgendwie anders. schließlich wurde mir klar, was sich geändert hatte. eine
sache, die solange in meinem kopf war, hatte sich geändert, wahrscheinlich schon vor einiger zeit, aber erst der track hatte es mir bewußt gemacht. vielmehr war es die angst vor einer sache, die irgendwie zu der
angst geworden war, daß es diese sache gar nicht mehr gab. ich kann das, glaub ich, nicht anders ausdrücken. es war einfach so ein gefühl, aber es stellte mich vor eine noch größere leere als die leere, die ohnehin
schon die ganze zeit da war. ich dachte kurz über ameisen nach und fragte mich, ob sie sowas wie unsere ängste kennen. ich war mir nicht sicher. sie kennen ihre feinde und irgendwie glaubte ich, daß es genau das
war, was uns menschen fehlt. ein natürlicher feind. ein tier, das einen einfach auffrißt, nicht eine maschine, hinter der ein kranker mensch steht. dann kam ein bild, das mir nur zu bekannt war, in meinen kopf, und
ich war mir weder über diese noch über jede andere situation im klaren. ich mußte raus an die luft. ich verließ das zimmer. ich nahm meinen fotoapparat mit. es war schon abend. ich ging durch das dorf. immer wars
dasselbe dorf. derselbe ort. jede reise hatte mich genau in dieses dorf zurückgebracht, und ich fragte mich, ob ich je woanders leben würde. ich kam an dingen vorbei, vor denen ich mich als kind fürchtete. jetzt
konnte ich all diese dinge nur noch hassen. als das dorf endlich zu ende war, fo- tografierte ich paar bäume. danach fühlte ich mich schon besser. dann war die teerstraße zu ende, und ein feldweg machte meinen kopf
viel freier, und ich war offener, um bilder zu machen. ich ging ne weile so weiter. es war ein heftiger himmel an diesem abend. ich mußte ihn immer wieder fotografieren. irgendwann war ich dann da. das rauschende
wasser, die eisenbahnbrücke. für einen moment wünschte ich, ich hätte mein diktiergerät dabeigehabt. dann machte ich einfach ein bild von dem wasser. die geräusche waren ohnehin seit meiner kindheit unauslöschlich
in meinem kopf. ich setzte mich ins gras, während es langsam dunkel wurde. irgendwann kam ein kä- fer vorbei. ich wollte ein bild von ihm machen, genau in dem mo- ment, als mich ein furchtbar helles licht von der
anderen seite des flußes blendete. eine sekunde später begriff ich, was los war. es waren die ordner. zwei personen stiegen aus dem wagen, der mich weiterhin blendete. sie hatten pistolen auf mich gerichtet.
einer von ihnen schrie »nicht bewegen«, doch ich wußte später nicht mehr, welcher es war. sie sahen vollkommen gleich aus. während sie die ganze zeit mit den pistolen auf mich zielten, kamen sie über die
eisenbahnbrücke auf meine seite rüber. ich hatte angst. als ich sie von unten laufen sah, fielen mir dutzende von geschichten und situationen ein, die ich über die jahre erfahren hatten, bis dahin nie am eigenen
leib. ich war wütend auf mich, weil ich so unvorsichtig war, aber noch viel wütender war ich auf die beiden männer, die immer näher kamen, auf den staat und vorallem auf die tatsache, daß nie mehr jemand im stande
sein kann, das alles zu ändern. und dann waren sie da. während der eine die pistole auf meinen kopf richtete, nahm mir der andere ordner den fotoapparat weg. er riß den film raus. den fotoapparat warf er ins
wasser. dann bemerk- te er den käfer, der immer noch da war, fast an derselben stelle wie davor. mit seinem rechten schuh trat er darauf und lachte. dann lachten sie beide. »sie kommen jetzt mit uns«, sagte der, der
immer noch die pistole auf meinen kopf richtete. und ich wußte, daß ich keine andere wahl hatte. ich stand auf, und wir gingen übers bahn- gleis zum fahrzeug der ordner. aber ich mußte nicht einsteigen. noch nicht.
gleichzeitig zog jeder der beiden einen schlagstock raus. und damit prügelten sie auf mich ein. nach einer weile benutzen sie auch ihre schuhe. ich war mir sicher, noch nie derartige schmerzen gehabt zu haben.
anfangs wollte ich die schläge zählen, einfach so, aber schon bald war ich dazu nicht mehr im stande. und irgendwann wurde es dann dunkel. ich wachte in einem ziemlich hellen raum auf. wieviel zeit vergangen war,
konnte ich nicht sagen. erst jetzt bemerkte ich den weiß- gekleideten mann, der an einem schreibtisch in einer anderen ecke des raumes saß. alles in dem raum war weiß. die wände, die decke, der boden, die schränke
und schubladen. keine bilder hingen irgend- wo, keine pflanzen waren da. nur neonröhren und geräte, wie ich sie noch nie davor gesehen hatte. der weißgekleidete mann sah, daß ich wach war. gleich danach fing er an
zu reden. weder sein gesicht noch seine stimme änderten sich irgendwann. sie blieben die ganze zeit gleich. und er erzählte mir nichts, was ich nicht schon wußte. daß es illegal ist, zu fotografieren, der besitz
eines fotoapparates würde da schon reichen. es sei denn man habe eine lizenz. ich kannte diese regelungen. wenn man eine reihe von psychologischen tests besteht und genügend geld hat, um sich die tests leisten zu
können, bekommt man die lizenz. aber selbst dann ist es nur er- laubt, bilder von leuten zu machen. bei hochzeiten, kommunion und so. nach den tests ist man wahrscheinlich eh zu keinen anderen bil- dern mehr im
stande. andere bilder dürfen nur an den großen rech- nern gemacht werden, von der presse und den großen firmen. ich wußte das alles und trotzdem war ich am hellichten tag mit meinem fotoapparat losgezogen. es war
einfach soviel passiert, ich war ver- wirrt und mußte einfach so schnell wie möglich bilder machen. ich wußte nicht, was nun passieren würde, aber irgendwie war ich mir ziemlich sicher, daß das, was nun bald folgen
müßte, schlimmer wer- den würde, als alles, was schon war. sonst wär ich wahrscheinlich nicht dort gewesen. dann fing der weißgekleidete mann an, fragen zu stellen. wo ich den fotoapparat her hätte, wie lange ich
ihn schon besitzen würde. ich sagte daß es ein geschenk war und daß die person schon lange nicht mehr am leben war. es war ein alter mann aus unserer sied- lung, der damals einen kleinen lebensmittelladen um die
ecke hatte. er gab ihn mir, kurz bevor ich in die schule kam, kurz bevor er starb. ich kann mich noch genau an das erinnern, was er sagte. »bald wird die schule dir alle bilder in deinem kopf kaputt machen.
vielleicht wird dir der fotoapparat helfen, paar davon wieder reinzukriegen. ich brauch ihn jetzt nicht mehr. die bilder kommen alle zurück. später. für jeden, selbst wenn man sein ganzes leben nichts anderes getan
hat, als daß man vor ihnen weggelaufen ist.« ich hab ihn danach nie mehr wieder gesehen. eine woche später war der sommer vorbei und er tot, und mir blieben nur noch wenige tage bis zu meinem er- sten schultag. ich
hab seine letzten sätze nie ganz verstanden, aber ich glaub, ich tu's jetzt immer mehr. der weißgekleidete mann machte notizen, aber er war immer noch nicht zufrieden. er fragte mich, wo ich überhaupt den film
her hatte. es gibt keine filme mehr einfach so zu kaufen. mit einer lizenz kann man sie bestellen, aber ich hatte ja keine lizenz. der film war von meiner letzten auslandsreise. ich hatte mir von dort einen relativ
großen vorrat mitgenommen und hatte glück, an der grenze damit nicht erwischt worden zu sein. der weißgekleidete mann sah mich mit einem ernsten und strengen blick an. ich wußte, daß er auf eine antwort wartete,
doch ich wußte auch, daß, wenn ich ihm das sa- gen würde, ich das land die nächsten 15 wenn nicht sogar 20 jahre nicht mehr verlassen dürfte. ich erschrak, als er plötzlich »was ist jetzt?« schrie. und da ich
wußte, daß die strafe ohnehin relativ gleich ausfallen würde, ganz egal, was ich nun antwortete, sagte ich einfach die wahrheit. dann machte der weißgekleidete mann so 5 minuten notizen. er beach- tete mich gar
nicht weiter. als er fertig war, hob er seinen kopf und sagte: »sie kommen jetzt mit mir.« wir verließen den raum in einen korridor, der mich an den raum er- innerte, wo wir gerade gewesen waren. während ich noch
über- legte, an was mich der geruch, der überall war, erinnerte - mehr an krankenhäuser oder mehr an den klebstoff, den wir im kindergarten hernehmen mußten - , kamen wir schon in einen anderen raum, wo ein anderer
weißgekleideter mann auf mich wartete. vielmehr war- tete er nicht auf mich, sondern einfach darauf, daß etwas passieren würde, daß er irgendwas machen dürfte, daß er in irgendeiner sache gut sein könnte. er führte
mich an ein ende des raumes, wo eine seltsame maschine stand, vorbei an fläschchen mit flüssigkeiten und pillen, vorbei an anderen maschinen, die allerdings nicht für mich be- stimmt schienen. ich bemerkte ein
doppelcassettendeck, an dem ein mikrofon angeschloßen war. noch bevor ich drüber nachdenken konnte, setzte mir der weißgekleidete mann einen kopfhörer auf, den ich mit all den knöpfen, schaltern und monitoren davor
voll- kommen übersehen hatte. er sagte: »das hab ich beim letzten mal mitgeschnitten. eine entzückende aufnahme. hoffentlich wird sie dich inspirieren. und damit du die möglichkeit hast, jemand anderen zu
inspirieren, werde ich dieses mal wieder mitschneiden.« er drück- te die play taste vom ersten deck. dann befahl er mir, in die ma- schine zu schauen. der eine teil erinnerte mich an ein fernglas. zwei linsen, für
jedes auge eine. nur daß man damit nur in die maschine schauen konnte. dann schaltete er die record taste des zweiten decks und drückte meinen kopf an die maschine. es war noch dunkel drin, als ich plötzlich auf
dem kopfhörer eine frauenstimme hörte. sie klang noch ziemlich jung, und ich mochte sie. sie sagte: »was ist das? was passiert hier? was habt ihr vor mit mir?«, genau in dem moment, als in der maschine plötzlich
farben anfingen, sich zu bewegen, sich zu vermischen. sie wurden von an- deren farben bedeckt, die sich auch vermischten und sich immer schneller bewegten. die frau im kopfhörer fing an, von einer grünen wiese zu
erzählen und davon, was es bedeutet, darin zu stehen und was es für den tag bedeutet, für das ganze leben. dann fing sie an zu singen. ich weiß nicht mehr, was sie sang oder wovon sie sang, ob ich das lied kannte
oder nicht, aber irgendwann erkannte ich in den farben die göttin, doch nach einiger zeit sah ich auch, daß sie weinte. dann veränderte sie sich in einfach ein angstbild, und ich wußte, daß ich es kannte. aus dem
traum, in dem ich radfahre, bis zu einer stelle, wo es eine kurve gibt. irgendwo dort mußte die figur wohnen, aber ich wußte nicht, wo genau. aber irgendwann war ich mir sicher, erst im traum der vergangenen nacht
bei der kurve ge- wesen zu sein. wieder mit dem fahrrad. dann unterbrach die frau aus dem kopfhörer meine gedanken, wie manchmal mücken das machen, wenn sie ans ohr kommen. sie schrie einfach nur »nein«,
dreimal. dann sagte sie »das dürft ihr nicht. das darf niemals passieren.« sie sagte das fast ruhig, aber ich spürte ihre verzweiflung, ihre panik, ihre angst. ich fühlte mich ihr sehr nahe. dann wurden die farben
immer heller und fingen an weh- zutun. die frau im kopfhörer fing an zu schreien. als die schreie immer lauter und heftiger wurden, fing ich auch an zu schreien, aber ich hörte mich nicht, der kopfhörer war zu laut.
dann kamen auf einmal furchtbar helle blitze auf meine augen zu, und ich wollte mich von der maschine losreißen. ich wußte nicht, daß der weißgekleidete mann hinter mir stand. er drückte meinen kopf sofort zurück an
die maschine, meine augen zurück an die linsen. ich konnte meine au- gen zumachen, sooft ich wollte. die blitze waren genauso hell und taten genauso weh. ich hörte die stimme im kopfhörer immer wieder »nein«
schreien, aber es war undeutlich und irgendwie verzerrt. ich spuckte die maschine an, immer wieder. dann sah ich plötzlich, wie ein blitz in der mitte des bildes entstand und dann auf mein rechtes auge zukam.
irgendwie wußte ich, daß es ein besonderer blitz war. wenige sekunden später war mein rechtes auge kaputt. noch nie zuvor hatte ich eine solche wut in mir gespürt. ich sprang auf und wollte mich auf den
weißgekleideten mann stürzen, aber ich konnte fast nichts sehen, ich sah die formen der blitze immer noch und sie waren immer noch ziemlich hell. der kopfhörer fiel mir vom kopf, als mir der mann mit der faust ins
gesicht schlug. dann lag ich am boden. der weißgekleidete mann war über mir. ich hatte irgend- was im mund. ziemlich schnell erkannte ich den geschmack. es wa- ren blut und drei zähne. dann sah ich, wie der mann
etwas aus sei- nem mantel holte. mit der anderen hand hielt er mir das linke auge auf. dann war das licht wieder da. es mußte ein kleiner lichtstab gewesen sein, der so ähnlich war wie die maschine. kurze zeit
später war es ganz dunkel. ich lag da und hörte wie der mann irgendwie telefonierte. er sagte nur: »ihr könnte die drecksau jetzt abholen.« dann hörte ich, wie jemand in den raum kam. es waren, glaub ich, zwei
männer, ordner wahrscheinlich. der weißgekleidete mann sagte zu ihnen: »schafft das blöde schwein hier raus. ich will es nicht mehr sehen.« sie brachten mich aus dem gebäude raus, stießen mich in ein auto, und
wir fuhren ungefähr eine halbe stunde so dahin. niemand sagte ein wort, keine musik war da. alles war schwarz. irgendwann zerrten sie mich dann aus dem wagen, fuhren weiter und ließen mich am straßenland liegen. ich
lag ne weile einfach da. mit der einen hand spürte ich das gras, mit der anderen die straße. dann stand ich auf und ging auf der wiese weiter, bis ich auf eine andere straße kam. ich setzte mich ins gras. irgendwas
hatte sich geändert, dachte ich, aber ich wußte noch nicht, was es war. dann fiel es mir ein. es waren die vögel. sie fingen an, musik zu machen. es war dabei, tag zu werden. mir fiel ein, daß ich eine sonnenbrille
in meiner jacke hatte. ich setzte sie auf und blieb einfach sitzen. ich hörte ein paar autos vorbeifahren. nach einer langen zeit hielt eins an. eine tür ging auf und zu. dann sagte ein typ: »kann ich dich
mitnehmen?« ich sagte nichts. ich stand auf, nahm meinen geldbeutel raus und gab ihm den ausweis. er meinte: »das ist aber ein ganz schönes stück zu fahren. aber is okay. steig ein.« ich tastete mich am auto
entlang, bis ich den türgriff fand. mir war klar, daß er nun wissen mußte, daß ich blind war. als ich eingestiegen war und wir losfuhren sagte ich einfach: »ich hab mich verlaufen.« er meinte nur: »ja, das passiert
manchmal. kannst ja froh sein, daß du keinem ordner be- gegnet bist.« ich sagte nichts. es lief eine pavement cassette. vielleicht wars auch eine cd, aber ich glaub, es war eine cassette. es tat gut, wieder musik zu
hören. der typ bot mir chips an. ich schüttelte den kopf. kurz bevor die fahrt aufhörte, kam ein ganz besonderer track. als genau eben die zeile da war, sagte ich: »in the city we forgot to name.« irgendwie spürte
ich, daß er mich verstand. zuhause dann bedankte ich mich bei ihm und taumelte in mein zim- mer. ich hab ein paar flaschen umgeworfen, als ich das bett suchte. eine zerbrach, aber das war mir egal. nachdem ich
mich in mein bett fallen gelassen hatte, dauerte es noch lange, bis ich schlafen konn- te, aber als es mir später noch gelang, eine cd einzuschalten, schlief ich ziemlich schnell ein. irgendwann bin ich aufgewacht
und hab auf den boden neben meinem bett gekotzt. dann bin ich wieder eingeschlafen.
|