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Ion Barbu, 1895-1961, rumänischer Dichter. Stud. der Philosophie u. Mathe- matik. Univers.-Professor, Mathematiker von Weltruf. Schon seine ersten Veröf- fentlichungen in »Sbură-
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torul« 1919 waren ein lit. Ereignis. Barbus Sprache ist ein bizarres, klangvolles, prunkhaftes Gemisch von Neogolismen und Archais- men mit beschwörender Kraft und starkem Colorit. Die zeitgenöss. Kritik hatte Schwierigkeiten, ihn einzu- reihen: hermetisch, kubi- stisch, absolute Lyrik waren die Schlagworte. Barbu hat als existentieller Dichter das Abenteuer des Seins bis jenseits der Erfahrungs- möglichkeiten ausgekostet. In seinen letzten 20 Le- bensjahren hat er nicht mehr veröffentlicht.
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Die Bilder in dieser cet- Ausgabe sind von Robert Schiff. 1934 in Temeschburg/Rumänien geboren, lebt er seit 1981 in München. Er hatte eine Vielzahl von Ausstellungen mit seinen Werken, u. a.: Einzelausstellungen 1970, 1974, 1978 in Temesch- burg; 1972, 1977 in Buka- rest; 1981 in Köln; 2000, 2001 in München und Traunreut. Hinzu kommen etliche Gruppenausstel- lungen. Robert Schiff ist außerdem literarisch tätig und veröffentlicht in Zeit- schriften und Anthologien. 1994 erschien sein Roman »Feldpost«. 1997 erhielt er den 1. Preis der Nikolaus Lenau Stiftung, Österreich und 2000 war er 2. Preis- träger des Banater Litera- turwettbewerbs.
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... ne fût-ce que pour vous en donner l'idée. Stéphane Mallarmé (Villiers)
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[Din ceas, dedus...]
Din ceas, dedus adîncul acestei calme creste, Intrată prin oglindă în mîntuit azur, Tăind pe înecarea cirezilor agreste, In grupurile apei, un joc secund, mai pur.
Nadir latent! Poetul ridică însumarea De harfe resfirate ce-în sbor invers le pierzi Şi cîntec istoveste: ascuns, cum numai marea, Meduzele cînd plimbă sub clopotele verzi.
[Der Stunde abgewonnen...]
Der Stunde abgewonnen die Tiefe dieser Gipfelstille, Die durch den Spiegel dem erlösten Azur verfiel, Sie kerbt über dem Ertrinken der Herden als roher Wille In den Gruppen des Wassers ein reineres Nebenspiel.
Latenter Nadir! Der Dichter hebt das Heer Verstreuter Harfen, das sich im Umkehrflug verliert Und das Lied wird leis und verborgen wie allein im Meer, Wenn es Medusen unter grünen Glocken reflektiert.
Timbru
Cimpoiul vested luncii, sau fluierul în drum, Durerea divizată o sună-încet, mai tare... Dar piatra-în rugăciune, a humei despuiare Şi unda logodită sub cer, vor spune - cum?
Ar trebui un cîntec încăpător, precum Fosnirea mătăsoasă a mărilor cu sare; Ori lauda grădinii de îngeri, cînd răsare Din coasta bărbătească al Evei trunchi de fum.
Klangfarbe
Die geteilte Klage mal leis, mal lauter spielen sie, Der schlaffe Dudelsack, die Flöte am Wegrand auf der Heide... Doch den Stein im Gebet, das Entblößen der Erde Und die unterm Himmel verlobte Woge, werden sie's sagen - wie?
Es wäre ein geräumiges Lied vonnöten, weit Wie das Seidenrauschen der Salzmeere; Oder im Garten Eden das Lob der Engelschöre, Wenn sich aus Mannesrippe Evas Hauch befreit.
Grup
E temnita în ars, nedemn pămînt. De ziuă, fînul razelor însală; Dar capetele noastre, dacă sînt, Ovaluri stau, de var, ca o gresală.
Atîtea clăile de fire stîngi! Găsi-vor gest închis, să le rezume, Să nege, dreaptă, linia ce frîngi: Ochi în virgin triunghi tăiat spre lume?
Gruppe
Der Kerker aus würdelosem Lehm gebrannt. Bei Tagesanbruch trügt das Heu der Strahlen; Doch unsere Köpfe, falls sie von Bestand, Stehn da wie Irrtümer aus Kalk-Ovalen.
Zuhauf, der linken Halmen Mahd! Doch wird sie die Geste finden, die sie bündelt, Und sich, gerade, der gebrochenen Linie verwahrt: Auge im virginen Dreieck, gestochen in die Welt?
Înecatul
Fulger străin, desparte această piatră-adîncă; Văi agere, tăiati-mi o zi ca un ochian! Atlanticei sunt robul vibrat spre un mărgean, Încununat cu alge, clădit din praf de stîncă,
Un trunchi cu prăpădite crăci vechi, ce stau să pice, Din care alte ramuri, armate-în serpi lemnosi, Bat apele, din baia albastră sa despice Limbi verzi, suierătoaore, prin dintii veninosi.
Der Ertrunkene
Fremder Blitz, laß diesen tiefen Stein zerfallen; Ihr wachsamen Täler, stecht mir zum Fernrohr einen Tag! Mir, Sklaven des Atlantik, schwingend nach Korallen, Gebaut aus Felsenstaub, bekrönt mit Tangbelag.
Ein Stamm, mit morschem Astwerk, absturzbereit, Und wieder Äste, eine hölzerne Schlangenwucht, Peitscht die Wogen, spaltet grüne Zungen, befreit Gezisch und Giftgezähn in die blaue Bucht.
Orbite
Colo, dimineata mea, Viu altar îti miruia:
Ca Islande caste, norii În dorită, harta orii,
Ageri, serpii ce purtai, Şerpii rosii, scursi din rai,
Şi cules, albastrul bentii De pe jerbele Juventii.
***
Lăncile de iarbă mici Le păzea căteaua Bitsh,
Inimi mari dormeau pe tară, Munti, cu sîngele afară...
Cunoscut acelor zori În fîntîni, în serpi, în nori.
Planetenbahnen
Dort, meine Morgenstunde klar, Weihte dir einen lebenden Altar:
Die Wolken, wie keusche Eilande In begehrter Stundenkarte,
Flink, die Schlangen, die dich schmückten, Rote Schlangen, die dem Himmel entschlüpften,
Und gepflückt, das Blau des Bandes Vom Blumenstrauß des Jugendlandes.
***
Die kleinen Lanzen im Gras Waren von der Hündin Bitsh bewacht,
Große Herzen schliefen landein, Berge, mit blutigem Gestein...
Jenem Morgen gut bekannt In Brunnen, In Schlangen, In Wolken.
Statura *
Să nu prelingă, sa nu pice Viu spiritul, robit în ea, La azimi albe să-l ridice: Sfiit pruncia ei trecea.
Sori zilnici, grei, ardeau sub dungă, Usor sunau în răsărit; Şi nori ce nu stiau s-ajungă Şi muntii, cîti va fi-întîlnit,
Suiau cu iezerii, să cate La anii falnici, douăzeci. Vedeau din ceasul ce nu bate - Din timp tăiat cu săbii reci.
* PENTRU MONICA (cînd va fi mare); este vorba de Monica Lovinescu, fiica lui Eugen Lovinescu.
Gestalt *
Verrinnen soll er nicht und entgleiten Der Geist, den sie in sich zwang, Zu weißen Hostien soll sie ihn leiten: Ihre Kindheit verflog so bang.
Schwere Alltagssonnen brannten Unterm Rand, am Morgen klangen sie leicht; Und Wolken, die vergeblich rannten Und all die Berge, die sie schon erreicht,
Stiegen mit den Seen zu fahnden Nach der zwanzig Jahre Pracht. Sie sahn aus Uhren, die nicht schlagen - Aus der Zeit, mit kaltem Schwert gemacht.
* Unter dem ursprünglichen Titel »Für Monica (wenn sie größer wird)« widmete Ion Barbu das Gedicht Monica Lovinescu, der Tochter des Literaturkritikers, -theoretikers und -historikers Eugen Lovinescu, Entdecker von Ion Barbu, aus Anlaß ihrer Volljährigkeit (damals 20).
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Robert Schiff: Schnecke. Öl auf Leinwand
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Increeat
Cu Treptele supui văditei gale Sfînt jocul în sperantă, de pe sund, Treci pietrele apunerii egale Supt văile respinse, ce nu sunt.
Ţi-e inima la vîrste viitoare Ca sarpele pe muzici înnodat, Rotit de două ori la mărul-soare, În minutare-aprins - si încrestat.
Ungezeugt
Mit den Stufen offenbart sich das Fest Des heiligen Spiels in Hoffnung, vom Sund, Über Steine: der gleiche Untergang, gehst Geleugneten Tälern kriechend am Grund.
Dein Herz hängt an Zeiten, die kommen Wie Schlangen, um die Musik rotiert, Zweimal um den Sonnenapfel gesponnen In Zeigern entbrannt - und eingraviert.
Izbăvită ardere
Curcanii au mutat pe soare sirul De gîturi cu, nestinsi, cartofii rosii. La cerul lăcrămat si sfînt ca mirul Rotunzi se fac si joacă pîntecosii!
Şuvita stelei noi întinge-în ape, Un stapînit pămînt ascultă ani, Pămîntul s-a lipit de steaua-aproape. Nuntesc, la curtea galbenă, curcani.
Erlöstes Brennen
Die Puter haben in die Sonne gestellt die Reihe der Hälse mit den ungestillten, roten Knollen. Am Himmel wie heiliger Balsam, so tränenschwer, Werden dicke Pansen feist. Sie tollen!
Ein neuer Stern taucht Strähnen ins Gewässer ein, Die beherrschte Erde lauscht dem Lauf der Jahre, Sie will dem nahen Stern verbündet sein. Im gelben Hof sind Puter Hochzeitspaare.
Poartă
Suflete-în pătratul zilei se conjugă. Pasii lor sunt muzici, imnurile - rugă. Patru scoici, cu fumuri de iarbă de mare, Vindecă de noapte steaua-în tremurare.
Pe slujite vinuri firimitură-i astru’. Muntii-în Spirit, lucruri într-un Pod albastru. Raiuri divulgate! Îngerii trimesi Fulgeră Sodomei fructul de măces.
Tor
Im Quadrat des Tages konjugieren sich Seelen. Musik sind ihre Schritte, Gebet - ihre Hymnen. Vier Muscheln heilen mit Rauch vom Meerestang Den flimmernden Stern von der Nacht.
Brosamen sind Gestirne im Opfertrank. Die Berge im Geist, Dinge im blauen Dach. Entlarvter Himmel! Die Engelsboten im Husch Schleudern Blitze auf Sodoms Dornenbusch.
Lemn sfînt
În văile Ierusalimului, la unul, Păios de raze, pămîntiu la piele: Un spic de-argint, în stînga lui, Crăciunul, Rusalii ard în dreapta-i cu inele.
Pe acest lemn ce-as vrea să curăt, nu e Unghi ocolit de praf, icoană veche! Văd praful - rouă, rănile - tamîie? - Sfînt alterat, neutru, nepereche.
Heiliges Holz
In den Tälern von Jerusalem, bei einem, Strahlengekrönt mit Stroh, die Haut erdfahl: Eine Silberähre ihm zur Linken, Weihnachten, Zur Rechten brennt der Pfingstring, sakral.
Auf diesem Holz das ich säubern möchte, ist auch Der kleinste Fleck staubbedeckt, Ikone ohne Jahr! Seh ich den Tau im Staub, in Wunden - Weihrauch? - Morscher Heiliger, neutral, ohne Paar.
Legendă
Străluminati ca niste unghii, Sub scuturi, îngerii au lăsat Cherubul văii să-l înjunghii, - Săditi în aer ridicat.
Şi limfa pajistelor pale Se pleacă soarelui ferit Al certei sere animale: Îngînă sîngelui ivit.
Scris, rîul trece-în mai-albastru Şi varurile zilei scad, E rana Taurului astru. Vadită tară, Galaad.
Legende
Wie Nägel durchleuchtet, hinter solchen Schildern ließen dich die Engelheere Den Cherub des Tales erdolchen, - Verwurzelt in der hohen Sphäre.
Und die Lymphe vom fahlen Gras Neigt sich der geschützten Sonne zu Im wahren Tierkaldarium: Summt sie dem fließenden Blut.
Geschrieben, übergeht der Fluß ins Blau Und der Kalk des Tages bröckelt ab, Des Stieres Wunde, ein Gestirn. Schau: Es offenbart sich das Land Gilead.
Aura
Mire, văzut ca femeea, Cu părul săpat în volute, De Mercur cumpănit, nu de Geea, Căi lungi înapoi revolute;
La conul acesta de seară, Cînd sufletul meu a căzut Şi cald, aplecatul tău scut Il supse, ca pata de ceară,
Crescut, între mîini ca de apa, Ce lucru al tainei cercai? Sub verdele lumilor plai Arai o lumină mioapă.
Aura
Bräutigam, als Frau erblickt, Mit Haaren, gemeißelt in Voluten, Nicht von Gäa: von Merkur gewiegt, Auf langen, rückgewandten Routen;
An diesem Abendkonusgefild, Bei dem sich meine Seele duckte Und warm, dein geneigter Schild Sie wie das Mal aus Wachs verschluckte,
Wie zwischen nassen Händen geschwellt, Welch Geheimnis hattest du versucht? Unter der grünen Almwiesenwelt Hast du ein trübes Licht durchfurcht.
Mod
Te smulgi cu zugrăvitii, scris în zid, La gama turlelor acelor locuri, Întreci orasul pietrei, limpezit De roua harului arzînd pe blocuri.
O, ceasuri verticale, frunti tîrzii! Cer simplu, timpul. Dimensiunea, două; Iar sufletul impur, în calorii, Şi ochiul, unghi si lumea-aceasta - nouă.
- Înalta-în vînt te frîngi, să mă astern O, iarba mea din toate mai fumoasă. Noroasă pata-aceasta de infern! Dar ceasul - sus; trec valea răcoroasă.
Modus
Du reißt dich mit den Fresken vom Gemäuer, Und folgst dem Klang der Türme jener Flecken, Verläßt die Stadt des Steins, geläutert Vom Gnadentau, brennend auf den Blöcken.
Oh, späte Stirnen, vertikale Stunden! Einziger Himmel, die Zeit. Die Dimension, zwei; Und die Seele unrein, dem Feuer verbunden, Das Auge, ein Winkel und die Welt - neu.
- Hoch im Wind geknickt, laß mich ausstrecken Oh, du schönstes Gras, ich will dich loben. Wolken ballen sich über diesem Höllenflecken! Ich geh durchs kühle Tal; die Stunde wartet oben.
Secol
Răsărit al crestelor de păsări, Steme nicăiri în fîlfîit, Bîntuie, cînd soarelui voit Arcuite pajurile cătări.
Seceri dintre secete-au sclipit! Chemi zidul ars, cu ierburile cimbruri, Anulare unor albe timpuri, Sub argintii muntelui orbit.
Jahrhundert
Tagesanbruch von Vogelkämmen, Nirgendwo Wappen im Wind. Es wütet, wenn du auf die geschwungenen Greifen der gewollten Sonne klimmst.
Sichel blinkten zwischen Trockenheiten! Du rufst die gebrannte Mauer, mit Räucherwerk, Aufhebung von weißen Zeiten, Unter den Silbern vom geblendeten Berg.
Margini de seară
Pendulul apei calme, generale, Sub sticlă sta, în Ţările de Jos. Luceferii marini, amari în vale; Sălciu muia si racul fosforos.
Un gînd adus, de raze si curbură (Fii aurul irecuzabil greu!) Extremele cămărilor de bura Mirat le începea, în Dumnezeu.
Abendsäume
Das Pendel des Wassers, das still und allgemein, Lag in Niederland unter einer Glasschicht. Meer von Abendsternen, Tal im bitteren Schein; Auch der Krebs weichte schal sein Phosphorlicht.
Ein Gedanke, von Strahlen und Krümmung erbracht (Sei du das unabweisbare Goldgewicht!) Öffnete das Äußerste der Nebelkammer sacht Und staunend bis zu Gottes Sicht.
Steaua imnului
Rîu încuiat în cerul omogen, Archaic Unt, din lăudată seară, Scurs florilor, slujind în Betleem, Cînd gărzile surpate înviară,
Să port - sub raze deget sters înting - Un linistit, un rar si tînăr mugur Prin ger mutat, prin tufele de zinc, La stîncile culcate: să le bucur.
Stern der Hymne
Solche Abende, heißt es, kehren von weither zurück
M.I. Caragiale (Die Könige vom Alten Hof, S. 36)
Fluß, eingesperrt in homogenem Himmel, archaische Butter, vom gelobten Abend, Den Blumen abgetropft in Bethlehem, Als die toten Garden auferstanden.
Tragen soll ich - den blassen Finger in Strahlen getaucht - Eine Knospe, ruhig, rar und jung Durch Wechselfrost, durch Zinkgesträuch Zu den liegenden Felsen: zu ihrer Erfreuung.
Suflet petrecut
Scăzută zării blînda e tara minerală. - Inel si munte, iarbă de abur înzeuat. A ofilirii, numai această foarte pală Făclie, pe ghicirea Albastrului ouat.
Mintiri, lumini! Scăpată, doar sfînta, ca o maică, - Ars doliul ei; cu fruntea călcată de potcap; Scăldînd la dublul soare, apos, de la Drăgaică, Rotundul, sund în palmă, duh simplu-în chip de nap.
Begleitete Seele
Das sanfte Mineralland ist dem Horizont abgewonnen. - Ring und Berg, gepanzertes Dunstgras. Der Verwelkung, bloß diese sehr verschwommen- Blasse Fackel, zur Enthüllung des gelegten Blaus.
Lügen, Lichter! Entkommen, bloß die Heilige, wie eine Nonne, - Verbrannt ihre Trauer; die Stirn, von der Mitra umkreist, Badend in Drăgaicas * zweifacher, wäßrigen Sonne Den runden, flachen, rübengleichen Geist.
* Drăgaica: Der Ernte gewidmetes Volksfest am 24. Juni (= Sonnenwende) o
Dioptrie
Înalt în orga prismei cîntăresc Un saturat de semn, poros infoliu. Ca fruntea vinului cotoarele rosesc, Dar soarele pe muchii curs - de doliu.
Aproape. Ochii împietresc crucis Din fila vibrătoare ca o tobă, Coroana literei, mărăcinis, Jos în lumină tunsă, grea, de sobă.
Odaie, îndoire-în slabul vis! - Deretecată trece, de-o mătusă - Gunoiul tras în conuri, lagăr scris, Adeverire zilei - prin cenusă.
Dioptrie
Hoch in der Orgel des Prisma wäge ich Einen zeichensatten porösen Folianten. Die Buchrücken, wie die Stirn des Weins, so rötlich, Doch die Sonne - Trauer, niedergeronnen an den Kanten.
Nahe. Über Kreuz erstarren die Augen Von den Blättern, vibrierende Pauken, Dornenstrauch die Krone der Buchstaben, Im gekappten, schweren Licht vom Ofen.
Kammer, Zweifel am schwachen Traum! - Von einer Tante zusammengefegt, passiert - Der in Kegel gezogene Schmutz, geschriebener Raum, Der Tag - durch seine Asche legitimiert.
Desen pentru cort
O, veacul legiuise militar În litere ca turnul tuguiate! Urzite căi, neverosimil var, Prin dimineata ierbii înmuiate.
Spălări împărtăsite! Înnoiti Arginturile mari botezătoare Şi inima călărilor - spuziti De dreaptă ziua-aceasta suitoare.
- Ei vor sălta, la drum cu Novalis, Prin Svabii verzi, tipate în castele, Să prade tremuratul plai de vis, Prielnic potrivirilor de stele!
Zeichnung für ein Zelt
Oh, das Jahrhundert herrschte militärisch Durch Lettern, die spitzen Türmen gleichen! Verhängte Wege, Kalk, am Morgen trügerisch, Im Gras, das Tautropfen erweichen.
Waschung, allen teilhaftig geworden! Erneut die großen Silber hoher Weih'n Erfüllt das Herz der Reiterhorden Mit diesem rechten Tagesschein.
- Sie werden mit Novalis reiten Durchs grüne Schwaben, in Schlösser gebannt, Die schaudernde Traumalm auszubeuten Bei günstigem Sternenstand!
Edict
Această pontifică luna Cuvînt adormitilor e, Din roua caratelor sună Geros, amintit: ce-ru-le.
O sobă, cealaltă mumie. Domneste pe calul de sah, La Moscova verde de-o mie De turle, ars idol opac.
Dogoarea, podoba: răsfete Un secol cefal si apter. - Ştiu drumul Slăbitelor Fete, Ştiu plînsul apos din eter.
Edikt
Dieser Mond-Pontifex Ist der Schlafenden Wort, Aus dem Tau der Karate klingt es Eisig, erinnert: Him-mel-hort.
Die andere Mumie, ein Ofen: Auf dem Rössel dominant In Moskau, grün von tausend Türmen, Ein Idol, opak, verbrannt.
Die Glut, die Zierden: Truglichter. Ein Jahrhundert, cephal und apter. - Ich kenne den Weg der Hohlen Gesichter, Kenne das wässrige Weinen aus dem Äther.
Übersetztung der Gedichte aus dem Rumänischen von Julia Schiff. Die Gedichte Planetenbahnen, Gestalt, Erlöstes Brennen, Aura, Modus und Jahrhundert wurden von Julia und Robert Schiff übersetzt.
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